Nationalparks der Slowakei
Der Tatra-Nationalpark (Tatranský národný park; TANAP)
TANAP ist der älteste von den heutigen neun Nationalparken in der Slowakei. Er wurde im Jahre 1948 gegründet. Die Fläche des Parks ist 74 111 ha, von seinem Schutzgebiet 36 574 ha. Er teilt sich in die Östliche Tatra (die Hohe Tatra und Belianske-Tatra) und Westliche Tatra. An der Reliefbildung haben vor allem die Gletscher ihren Anteil, die die Gletschertäler mit breiten Talbecken geformt haben, in denen die Bergseen (Meeresaugen) entstanden sind. Der größte und tiefste von den Tatra-Bergseen ist der 54 m tiefe Veľké Hincovo-Bergsee. Der höchste und bekannteste Teil von diesem Gebirge ist die Hohe Tatra mit dem höchsten Berg - der Gerlach-Spitze (2655 m ü.d.M.). Der höschste Wasserfall ist der Kmeť-Wasserfall im Tal Nefcerka (80 m). Von den zahlreichen Höhlen ist nur die Belianska-Höhle zugänglich (1752 m lang). Den Besuchern dienen fast 600 km von den gezeichneten tourisctischen Wegen. Fast zwei Drittel des Gebiets bedecken die Wälder. Dominanter Baum ist die Fichte, markant ist das Vorkommen von der Wald- und Zedernkiefer, der Blautanne und der Zwergkiefer. Es vertreten auch die Buchen- und Ahornwälder. Die Tatra-Flora ist vielfältig. Hier wächst zum Beispiel die Wachspflanze (Cerinthe glabra tatrica), die Primel (Primula halleri ssp. platyphylla) und andere. Von der bunten Tierenpalette sind am attraktivsten die Hochbergarten, z.B. der Gemsbock (Rupicapra rupicapra tatrica), der ein Tatra-Symbol ist, und das Murmeltier (Marmota marmota latirostris). Typisch ist auch der Schneescher (Chionomys nivalis), von den Vögeln der Bergadler (Aquila chder Luchsaetos).
Der Nationalpark Niedere Tatra (Nízke Tatry, NAPANT)
NAPANT ist von der Fläche der größte Nationalpark in der Slowakei. Seine Fläche ist 72 842 ha und das Schutzgebiet ist 110 162 ha groß. Er wurde zum Nationalpark im Jahre 1978 erklärt. Die Niedere Tatra stellt eine mächtige Bergenwölbung dar, die sich in der Richtung Ost-West in einer Länge von fast 100 km erstreckt. Der höchste Gipfel ist Ďumbier (2043 m ü.d.M.). Durch den Bergsattel Čertovica wird die Niedere Tatra in zwei Teile geteilt: der westliche Teil - die Ďumbier-Tatra, und der östliche Teil - die Kráľova-hoľa-Tatra (nach den Bergen genannt). Das Massiv von dem Berg Kráľova hoľa ist die Quellenstelle von drei slowakischen Flüssen - Waag (Váh), Hron und Hnilec. In Jahrtausenden haben die Gewässer eine Unterwelt ausgehöhlt und geformt, die man in den zugänglichen Höhlen bewundern (Demänovská-Höhle der Freiheit, Demänovská-Eishöhle, Bystrianska-Höhle und Važecká-Höhle). Das längste Höhlensystem ist Demänovský mit einem 23 km langen Labyrint der Gänge und Stollen. Der größte dauerhafte natürliche Bergsee ist Vrbické pleso im Demänovská-Tal.
Der Wald bedeckt etwa 70% des Gebiets von dem Nationalpark. Er geht von den gemischten Wäldern in niedrigeren Lagen bis zu den Hochbergfichten und dem Zwergfichtenstreifen, auf den die Alpenalmen anknüpfen. Hier wächst z.B. der Fatra-Zyklamen (Cyclamen fatranse), der Clusius-Enzian (Gentiana clusii), die Alpenaster (Aster alpinus) als auch das Alpenedelweiß (Leontopodium alpinum). Die Weitläufigkeit des Gebiets und die Bunte der Bedingungen ergeben die Menge der verschiedenen Tierarten, z.B. der Braunbär (Ursus arctos) - das Symbol des Nationalparks, zu den Flüssen ist der Otter gebunden (Lutra lutra). Den steinernen Teil bewohnt der Gemsbock (Rupicapra rupicapra tatrica) und im Alpenstreifen gibt es das Murmeltier (Marmota marmota).
Der Nationalpark Slowakisches Paradies (Slovenský raj)
Slowakisches Paradies wurde zum Nationalpark im Jahre 1988 erklärt. Seine Fläche ist 19 763 ha, das Schutzgebiet ist 13 011 ha groß. Der Nationalpark erstreckt sich im nordöstlichen Teil des Slowakischen Erzgebirges. Zu den typischen Landschaftsphänomenen gehören die Hochebenen, tiefe Canons, Schluchten, Wasserfälle, oberflächliche Karsterscheinungen und unterirdische Räume mit der Tropfstein- und Eisdekorationen. Der höchste Punkt des Nationalparks ist der Berg Predná hoľa (1545 m ü.d.M.). Die bekanntesten Schluchten sind Suchá Belá, Piecky, Der falke und Kyseľ mit zahlreichen Wasserfällen. Die Reste von dem ursprünglich flachen Relief sind die Hochebenen Glac, Geravy, Pelc und Skala. Hier befinden sich fast 200 Höhlen und Klüfte, von denen nur die Dobšinská-Eishöhle zugänglich ist, bekannt schon seit dem Jahre 1870.
Zu den interessanten geomorphologischen Erscheinungen gehört auch das 11 km lange Bruchtal von dem Fluss Hornád. Fast das ganze Gebiet bedecken die Wälder mit überwigenden Buchen-, aber auch Fichtenwäldern. Zu den bedeutenden Pflanzenarten gehören die Alpenaster (Aster alpinus), die slowakische Kuhschelle (Pulsatilla slavica), die Primel (Primula auricula), die Karpaten-Glockenblume (Campanula carpatica) und viele andere. Die Landschaft belebt die bunte Gesellschaft der Tiere mit einer Menge von den Schmetterlingen, Sing- und Raubvögeln - der Schreiadler krikľavý (Aquila pomarina), der Turmfalke (Falco tinnunculus), der Felsenuhu (Bubo bubo), der schwarze Storch (Ciconia nigra) und andere. In den tiefen Wäldern haben ein Zuhause große Raubtiere wie der Braunbär (Ursus arctos), der Luchs (Lynx lynx). Auf den Steinen der Talengen gibt es den Gemsbock (Rupicapra rupicapra).
Der Nationalpark von Pieniny (PIENAP)
Der Nationalpark Pieniny ist der kleinste, aber der reichste an den Naturschätzen und malerischen Szenerien. Er wurde im Jahre 1967 gegründet. Seine Fläche ist 3 750 ha und sein Schutzgebiet ist 22 444 ha groß. Er befindet sich in der Ostslowakei in Bergen von Pieniny. Das weitgehende Schutzgebiet gehört zu dem Gebirge Spišská Magura. Charakteristisch für Pieniny ist das tiefe, winkelige Durchbruchtal von dem Fluss Dunajec. Das Symbol von Pieniny ist das polnische Massiv Trzy Korony (Drei Krönen, 982 m ü.d.M.). Der größte Berg auf der slowakischen Seite ist Plašná (890 m ü.d.M.), bekannt ist auch Holica (828 m ü.d.M.) mit von Sagen umgewobenen, bis 80 m höhen Felsentürmen der Sieben Mönche. Im Haligovský-Karst ist am bekanntesten die Höhle Aksamitka.
Das Gebiet ist waldreich mit behaltenem Tannen-Buchen-Bewuchs und ursprünglichen Kieferwäldern auf den Felsen. Es gibt hier auch die polnische Blautanne (Larix decidua ssp. polonica) und an manchen Plätzen auch die Eibe (Taxus baccata). Zu den bedeutendsten Pflanzenarten gehören die Chrysantheme von Pieniny (Dendrathema zawadskii), der Wermut (Artemisia absinthium var. calcigena), die Flockenblume (Centaurea triumfetti subsp. pieninica), Krammetsbeere (Juniperus sabina). Eine Besonderheit von Pieniny ist der Spierstrauch (Spiraea media subsp. media). Von der bunten Palette der Lebewesen sollte man erwähnen die Heuschrecke (Isophya pienensis), von den Käfern den Alpenbockkäfer (Rosalia alpina), von den Raubtieren der Luchs (Lynx lynx), den manchmal aufkommenden Gast den Wolf (Canis lupus) und den schon seltenen Bewohner der Flussufer den Otter (Lutra lutra). Von den raren Vögelarten gibt es hier den Schreiadler (Aquila pomarina), den Berguhu (Bubo bubo), der schwarze Storch (Ciconia nigra). Im Fluss Dunajec leben 20 Fischarten, einschließlich der Forelle (Salmo gairdnerii) oder des Königs der Gewässer des Schills (Hucho hucho). Ein oft besuchtes Denkmal ist das mittelalterliche Rote Kloster (Červený kláštor), gegründet im Jahre 1330, wo der Mönch Cyprián eine bis heute erhaltene Pflanzensammlung der Pflanzen von Pieniny und Zamagurie zusammengestellt hat.
Der Nationalpark Kleine Fatra (Malá Fatra)
Der Nationalpark Kleine Fatra wurde im Jahre 1988 gegründet. Seine Fläche ist 22 630 ha, das Schutzgebiet ist 23 262 ha groß. Er ist bezeichnet von der wunderschönen Natur mit buntem Relief, Pflanzen- und Tierenreichtum. Er schließt die Krivánska-Fatra mit dem höchsten Berg Kriváň (1709 m ü.d.M.) ein. Die charakteristische Dominante ist aber der Berg Veľký Rozsutec (1610 m ü.d.M.), den viele Leute für den schönsten Berg der Slowakei halten. Zu den Sehenswürdigkeiten des Nationalparks gehören die Kristall-Höhle unter dem Berg Malý Rozsutec mit Kalcit-Zierung, 38 m hoher Šútovský-Wasserfall, der winkelige 7 km lange Durchbruch-Abschnitt von dem Fluss Váh (Waag) zwischen dem Felsen Dubná und der Burgruine Strečno. Mehr als drei Viertel des Gebiets bedecken Wälder von der Buchen- bis zur Bergfichtenstufe.
Interessant ist das Vorkommen von den wärmeliebenden Eichen in der Lokalität der Burgruine Starhrad. In der Vielfaltigkeit und Schönheit der Pflanzen hervorragen die Primel (Primula auricula), die Nelke (Dianthus hungaricus), in den Buchenwäldern auch eine Orchideenart (Cypripedium calceolus) und viele andere. Die Lebewesen bestehen aus den typischen westkarpatischen Arten. Von den wertvollen Vögeln lebt hier der Bergadler (Aquila chrysaetos), der Berguhu (Bubo bubo), der schwarze Storch (Ciconia nigra) und viele weitere. Die Wälder sind ein Zuhause für die großen Raubtiere - den Braunbären (Ursus arctos), den Luchs (Lynx lynx), der Wildkatze (Felis silvestris) und den Wolf (Canis lupus). Attraktiv sind auch die Kulturschätze des Gebiets, die Burgen (Strečno, Starhrad), die Volksarchitektur (Štefanová, Podšíp), als auch die Folklore verbunden mit der Jánošík-Tradition (ein Volksheld).
Der Nationalpark Poloniny
Der Nationalpark Poloniny liegt in dem nordöstichen Teil der Slowakei an der polnischen und ukrainischen Grenze. Er wurde zum Nationalpark im Jahre 1997 erklärt. Seine Fläche ist 29 805 ha, sein Schutzgebiet ist 10 973 ha groß. Außerordentlich erhaltene Natur und die typische Eigenart der Landschaft waren die Gründe zur Einreihung des Nationalparksgebiets zwischen die biosphärischen Reservationen im Rahmen des UNESCO-Programmes „Der Mensch und die Biosphäre". Ein dominanter Bestandteil von Poloniny sind Wälder, vor allem Buchen- und Tannenwälder. Zu den größten Schätzen des Gebiets gehören wunderschöne Zeugnisse der erhaltenen Karpaten-Urwälder mit mächtigen, bis 400 Jahre alten Tannen. Der bekannteste Urwald heißt Stužica und liegt unter dem höchsten Berg Kremenec (1221 m ü.d.M.).
Für das Nationalparkgebiet sind auch Bergwiesen charakteristisch, die sich auf den Hauptkämmen der Bukovské-Bergen befinden, von denen der Grenzkamm (1000 - 1200 m ü.d.M.) eine Wasserscheide für das Schwarze Meer und die Ostsee ist. Bei den Pflanzenarten sind ostkarpatische Arten vertreten. Hier wächst in den Wäldern die Karpaten-Butterblume (Ranunculus carpaticus), die Nieswurz (Helleborus purpurascens) und viele andere Pflanzen. Von den Amphiebien leben hier alle Lurchenarten, von den Reptilen auch die größte Schlange - die Baumnatter (Elaphe longissima), von den Vögeln nisten hier der Schreiadler (Aquila pomarina), die Weihe (Milvus milvus), die Eule (Strix uralensis). Den Bestand der zahlreichen Rotwildtiere regeln die Raubtiere, von denen der Raubwolf (Canis lupus) ein Symbol von diesem Gebiet ist. Manchmal kommt von dem polnischen Gebiet der Auerstier (Bison bonasus) und der Elch (Alces alces). Einen Bestandteil des Schutzgebiets sind einmalige Kulturdenkmäler - die Holzkirchen in Topoľ, Uličské Krivé, Ruský potok und Jalová.
Der Nationalpark Muránska planina (die Hochebene von Muráň)
Der Nationalpark Muránska planina wurde im Jahre 1997 gegründet. Seine Fläche ist 20 318 ha, das Schutzgebiet ist 21 698 ha groß. Die Karsthochebene auf der Grenzscheide der Mittel- und Ostslowakei im Slowakischen Erzgebirge hat sich danks Entfernung des Gebiets seinen ursprünglichen, natürlichen Charakter erhalten. In den vom Wasser geformten Kalksteinen und Dolomiten sind tiefe Täler mit vielen Wasserfällen entstanden. In die breite Skala der Karstformen gehören 170 Höhlen, oft auch mit Tropfsteinzierung oder Eisflächen, 14 Klüfte mit der tiefsten Michňová (105 m), 70 Karstquellen und eine Menge von Erdtrichtern. Das geräumigste Höhlensystem ist Bobačka, eine 2221 m lange Höhle mit Siphonen, Untergrundteichen und Tropfsteinzierungen.
Für diese Hochebene sind weite Wälder charakteristisch, mit überwiegenden Buchen- und Tannenwäldern, vertreten sind auch gepflanzte Fichtenwälder. Auf dem höchsten Berg, Fabova hoľa (1439 m ü.d.M.), befinden sich einige nicht ursprüngliche Zedernkiefer (Pinus cembra). Außerordentlich reich ist die Pflanzenvertretung mit überwiegenden Bergarten. Am interessantesten sind die Felsenpflanzen, wo auch der rare, duftende Seidelbast (Daphne arbuscula), den man heute nirgendwo mehr finden kann. Das Lebewesenreich bleibt nicht hinter der Buntheit der Pflanzen nach. Es gibt hier viele Schleichtiere, Käfer, Schmetterlinge, Lurche als auch der auffalllende Salamander (Salamandra salamandra). Vielfaltig ist auch die Vögelvertretung, einschließlich des heute raren Bergadlers (Aquila chrysaetos) und der größten Eule des Berguhus (Bubo bubo). Gute Lebensbedingungen haben auch die Raubtiere. Die Höhlen beherbergen etwa 18 Fledermausarten. An die Vergangenheit erinnert die Burgruine von Muráň mit dem sagenhaften Felsen Cigánka, als auch das Schloss Predná Hora.
Der Nationalpark Veľká Fatra (Große Fatra)
Der Nationalpark Große Fatra wurde im Jahre 2002 gegründet. Seine Fläche ist 40 371 ha, das Schutzgebiet ist 26 133 ha groß. Dieses interessante und wunderschöne Gebirge in der Mittelslowakei hat eine Länge von etwa 40 km und die Maximalhöhe hat der Berg Ostredok (1592 m ü.d.M.). Die Untergrundschönheiten repräsentiert die zugängliche Harmanecká-Höhle, di eim Jahre 1932 entdeckt wurde. Ziemlich großen Teil des Gebiets bedecken die Wälder mit überwiegenden Buchen- und Tannenwäldern. Geläufiges Vorkommen der Zwergfichten (Pinus mugo) gibt es auf dem Berg Čierny kameň. Die Große Fatra wird für das größte mitteleuropäische Befand einer interessanten, giftigen Baumpflanze - der Eibe (Taxus baccata), die ein Überrest aus der Terziär-Zeit ist. Von den bedeutenden Planzen muss man erwähnen das Alpenedelweiß (Leontopodium alpinum), die Alpenaster (Aster alpinus), die Dotterblume (Anemone narcissiflora), und vor allem den sehr selten vorkommenden Fatra-Zyklamen (Cyclamen fatrense). Von der reichen und bunten Palette der Tiere haben hier sehr gute Bedingungen die großen Raubtiere - der Braunbär (Ursus arctos), der Luchs (Lynx lynx), das Hochwild - der Karpatenhirsch (Cervus elaphus), der Rehbock (Capreolus capreolus), im felsigen Gader-Tal lebt der Gemsbock (Rupicapra rupicapra), von den Raubvögeln der Bergadler (Aquila chrysaetos), der Schreiadler (Aquila pomarina). Die Kulturschätze stellen die Reste der Blatnický und Sklabinský-Burg dar, als auch die Reservation der Volksarchitektur Vlkolínec, die in das Natur- und Kulturerbe-Verzeichnis von UNESCO eingetragen wurde.
Der Nationalpark Slowakischer Karst (Slovenský kras)
Der Nationalpark Slovenský kras wurde im Jahre 2002 gegründet. Seine Fläche ist 34 611 ha und sein Schutzgebiet ist 11 742 ha groß. Es ist unser geräumigste Kartsgebiet, das sich in dem südöstlichen Teil des Slowakischen Erzgebirges befindet. Das Hochebenen-Gebiet ist von Flüssen in ein Hochebenen-System verteilt, mit einer Menge von den oberflächlichen und unterirdischen Karsterscheinungen (Karstgraben, Höhlen, Klüfte). Hier befinden sich die bekanntesten zugänglichen Höhlen - die Domica-, Gombasecká-, Jasovská-Höhle und die Ochtinská-Aragonithöhle, eine einzigartige Erscheinung des unterirdischen Karsts mit einer einmaligen, mineralogisch wertvollen Zierung von den Bündeln und Sträuchen des milchweißen Aragonits. Eine Einzigartigkeit ist auch Silická Eiskluft - eine Kluft mit ständiger Eiszierung. Die Höhlen von dem Slowakischen und Aggtelek-Karst, der sich in Ungarn befindet, sind ins Natur- und Kulturwelterbe-Verzeichnis von UNESCO eingetragen.
Die Laubbäumewälder bedecken den meisten Teil des Gebiets, mit meist vertretenden Eichen, Hagebuchen und Buchen. Das Nationalparkgebiet gehört von der floristischen Sicht zu den reichsten Gebieten in Mitteleuropa. Hier wachsen Arten wie z.B. die bunte Nelke (Dianthus hungaricus subsp. pseudopreacox), Alpenarum (Arum alpinum subsp. gracile), die es nur auf dem Gebiet des Slowakischen Karstes gibt. Anknüpfend an die Pflanzenentwicklung bildeten sich auch bunte Lebensbedingungen für die Lebewesenentwicklung. Es gibt hier von den Reptilen die Mauereidechse (Lacerta muralis), die Natter (Elaphe longissima), von den Raubvögeln der Falke (Falco cherrug), der ein Symbol von diesem Gebiet ist, dann der Schreiadler (Aquila pomarina), der Königsadler (Aquila heliaca). Bedeutenden Teil der Säugetiere bilden die Fledermäuse (von den 24 Arten, die in der Slowakei vorkommen, hat man hier 22 festgestellt). Sehr stark ausweichende Tierart ist der in Rudern lebende Ziesel (Citellus citellus).
Das Gebiet ist unsere erste biosphärische Reservation (seit dem Jahre 1977). Im Jahre 1995 wurden 12 Höhlen des Slowakischen Karstes in das Natur- und Kulturwelterbe-Verzeichnis von UNESCO eingereiht, im Rahmen des slowakisch-ungerischen Projektes „Die Höhlen des Slowakischen und Aggtelek-Karstes".









